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Vortrag "Branding the Urban Waterfront: Urbanity and Images of Cities" an der Università Ca’ Foscari di Venezia, Italien

 

Prof. Dr. Niemann hat in ihrem Vortrag die Konstitution des Stadtimages auf der Basis eines zeitgenössischen Urbanitätsbegriffs hergeleitet und versucht, den Grad der Urbanität anhand aktueller urbaner Waterfront-Projekte in Europa darzustellen. Dazu hat sie das Phänomen der Urbanität anhand von fünf Dimensionen (Kulturelles, Ökonomisches, Politisches, Räumliches und Soziales) beschrieben und ausgewählte zeitgenössische Projekte im Hinblick auf bestimmte Determinanten (bspw. politische Teilhabe, sozialverträgliche Mietpreise etc.) dieser Dimensionen vorgestellt. Auf diese Weise konnten gleichermaßen urbane Qualitäten sowie fehlende Urbanitätsfaktoren der Projekte identifiziert sowie Produktion, Reproduktion und Konsum des Stadtimages als Prozess dargestellt werden. Dieser Vortrag wird in "The International Journal of the Image" veröffentlicht.

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Bauleitplanung durch Niemann + Steege

 

Der Stadtrat hat beschlossen, mit der Neuaufstellung eines Bebauungsplans für das Gebiet der Gartensiedlung Grünau aus den frühen 1950er Jahren eine städtebaurechtliche Umsetzung der mit dem Konzept der Architekten Gatermann + Schossig sowie der Landschaftsarchitekten urbanegestalt beabsichtigten umfassenden Aufwertung der Siedlung Grünau durch Nachverdichtung und Aufstockung der Bebauung sowie durch Qualifizierung der Freiräume zu gewährleisten. Das dem Bebauungsplan zugrundeliegende Konzept beruht auf einer maßvollen Nachverdichtung des vorhandenen Gebäudebestands unter Wahrung des - durch die Zeilenstruktur und der damit verbundenen räumlichen Offenheit - prägenden Charakters der Siedlung. Die Schaffung von zusätzlichen Wohnungen in dem verkehrlich sehr gut angebundenen Gebiet leistet einen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Stadtentwicklung. Das Bebauungsplanverfahren für die Realisierung des innovativen Konzepts für insgesamt 640 Wohneinheiten wird durch Niemann + Steege vorbereitet und begleitet.

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Verfahrensmanagement des anonymen, nichtoffenen, hochbaulichen Planungswettbewerbs gemäß RWP 2013 für den Neubau der Fröbelschule mit Bewegungshalle, Lehrschwimmbecken und Therapieräumen sowie Anforderungen an eine Förderschule in Offenbach durch Niemann + Steege

 

Ziel des Planungswettbewerbs war der hochbauliche Entwurf für den Neubau der Fröbelschule in Offenbach. Bei der Fröbelschule handelt es sich um eine Schule mit den Förderschwerpunkten der geistigen und körperlich-motorischen Entwicklung als Ganztagsschule. Zweck der Neubaumaßnahme ist es, die besonderen Anforderungen der Schule und damit einhergehend die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler unter wirtschaftlichen Aspekten angemessen zu berücksichtigen.

 

Auszug aus der Pressemitteilung der Stadt Offenbach und der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe:

"Ebenerdige, barrierefreie Klassenräume mit verglasten Innenhöfen, ein angegliedertes Schwimmbad und Flure, die als „abwechslungsreiche Begegnungs- und Kommunika- tionszonen mit Straßen und Plätzen wie in der Stadt“ konzipiert sind: So sieht der Plan des Frankfurter Büros Architektei Mey GmbH für den Neubau der Fröbelschule aus, der am Montag von einem unabhängigen Preisgericht zum besten Entwurf im Planungswettbewerb mit zehn Bewerbern gewählt worden ist"

„Die Jury hat mit deutlicher Mehrheit unter zehn Wettbewerbsbeiträgen für den Siegerentwurf gestimmt“, sagt Annette Schroeder-Rupp, Mitglied des Preisgerichtes und eine der beiden Geschäftsführerinnen der Gemeinnützigen Baugesellschaft Offenbach (GBO) aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe. Die GBO hatte den Planungswettbewerb ausgelobt. Vorgeschaltet war ein Teilnehmerverfahren, zu dem sich insgesamt 21 Architektenbüros beworben hatten.

Die Aufgabenstellung beinhaltete nicht nur die besonderen Anforderungen einer Förderschule, sondern auch Nachhaltigkeit und Kostensicherheit verbunden mit einer Kostenobergrenze. Das Preisgericht beurteilte die architektonische und funktionale Gestaltung sowie die Realisierbarkeit der eingereichten Beiträge.

 

Obsiegende Entwürfe:

1.Preis: architektei mey, Frankfurt a.M.

2.Preis: v-architekten GmbH, Köln

3.Preis: Birk Heilmeyer und Frenzel Gesellschaft von Architekten mbH, Stuttgart

 

 

Bildquelle: Architektei Mey GmbH Ingenieure Architekten Generalplaner, Frankfurt

 

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Entwicklung des städtebaulichen Entwurfs und Durchführung des Bebauungsplanverfahrens für das ArcelorMitttal-Gelände in Duisburg-Hochfeld

 

Nach über 150 Jahren schwerindustrieller Nutzung wird das unmittelbar am neuen Rheinpark gelegene Gelände des Drahtwerks in Duisburg-Hochfeld ab 2018 für eine neue Nutzung frei. Bereits 2015 hat die Stadt Duisburg einen Masterplan für die Konversion des über 30 ha großen Areals beschlossen, das zukünftig als Standort für urbanes Wohnen in Rheinnähe sowie innovatives Gewerbe neue Impulse für den Stadtteil Hochfeld geben soll.

Niemann + Steege ist mit der Entwicklung des städtebaulichen Entwurfs sowie der Durchführung des Bebauungsplanverfahrens beauftragt. Gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten Atelier Loidl, die parallel mit den Planungen für den 2. Bauabschnitt des Rheinparks begonnen haben, ist ein erster Entwurf des städtebaulichen Konzepts im November 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

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