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Verfahrensmanagement sowie städtebauliche und freiraumplanerische Beratung eines Vergabeverfahrens gemäß VgV mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren und Teilnahmewettbewerb – zweiphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 für die Neugestaltung des Stadtraums Neuer Markt in der Hansestadt Stralsund durch Niemann + Steege

 

 

Ziel der Maßnahme ist die Neugestaltung des Stadtraums Neuer Markt in der Hansestadt Stralsund unter Berücksichtigung des UNESCO-Welterbes. Der Stadtraum „Neuer Markt“ umfasst die Platzfläche des Neuen Marktes, das südlich angrenzende Umfeld der Marienkirche einschließlich Ehrenfriedhof sowie die zugehörigen Straßenräume und städtebaulichen Konturen. Für den Stadtraum „Neuer Markt“ soll ein Profil entwickelt werden, das auf die jeweiligen funktionalen und räumlichen Anforderungen der unterschiedlichen Teilbereiche reagiert und gleichzeitig den Stadtraum als städtebauliches Ensemble stärkt. Die Platzfläche soll dabei weitgehend vom motorisierten Verkehr befreit und als attraktiver Aufenthaltsbereich und multifunktionaler Stadtplatz ausgebildet werden. Das Umfeld der Marienkirche ist als Grünanlage zu erhalten und unter behutsamer Berücksichtigung bestehender Strukturen zu gestalten. Besonderes Augenmerk ist auf eine würdige Gestaltung des Sowjetischen Ehrenfriedhofs und dessen Einbindung in das städtebauliche Umfeld zu richten.

 

 

Das Preisgericht hat den Entwurf von Bruun & Möllers Landschaftsarchitekten (Hamburg) mit IDS Ingenieurpartnerschaft (Hamburg) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Planungsleistungen sollen nach erfolgreicher Verhandlung im Rahmen des VgV-Verfahrens vergeben werden. Die Arbeit überzeugt durch ihre große Selbstverständlichkeit, ihre Einfühlungskraft und durch die Angemessenheit der baulichen Mittel. Der Neue Markt wird innerhalb seiner baulichen Raumkanten einheitlich gestaltet und durch historische Bezüge und Elemente ergänzt. Das Ehrenmal mit neuem Sockel und ausreichend freiem Raum würdigt die Bedeutung der Erinnerung und gibt ebenso den Blick und Zugang zum Nordportal der St. Marienkirche frei. Das Umfeld der Marienkirche erhält seine Prägung durch den Wechsel von Baumbestand und Rasenflächen. Die Erschließungswege werden neu geordnet und in einem wohlproportionierten Verhältnis zu den Grünflächen ausgebildet. Das Wasserspiel mit seinem Bezug zum historischen Rathaus stellt ein gutes und belebendes Element für Kinder und Erwachsene dar.

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Verfahrensmanagement sowie hochbauliche und städtebauliche Beratung eines Vergabeverfahrens gemäß VgV mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren und Teilnahmewettbewerb – einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 für die Revitalisierung des Verwaltungshochhauses B1 in Düsseldorf durch Niemann + Steege

 

 

Ziel der Maßnahme ist die Revitalisierung und Qualifizierung des Verwaltungshochhauses B1 an der Völklinger Straße in Düsseldorf (rund 14.000 m² BGF) zur Nutzung als Verwaltungsgebäude einer Landesbehörde unter größtmöglicher Beibehaltung der Bestandsstrukturen und der Gewährleistung einer hohen Drittverwendungsfähigkeit. Besondere Berücksichtigung finden in diesem Prozess die umfangreichen erforderlich werdenden Planungsleistungen Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Fassadenplanung, Bauphysik und Brandschutz sowie ggf. weitere Beratungsleistungen, die beispielsweise im Zuge der Schadstoffsanierung des Gebäudes mit einzubeziehen sind. Aufgrund der Komplexität der Planung ist die Beauftragung eines Generalplaners vorgesehen.

 

 

Neben der innenräumlichen Funktionalität bildet die Fassadengestaltung einen besonderen Schwerpunkt der Entwurfsaufgabe. Aufgrund seiner exponierten Lage an einer der Haupteinfallstraßen, soll das Gebäude zukünftig als Landmarke eine Entree-Situation zur nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf bilden.

 

 

Das Preisgericht hat den Entwurf von agn Niederberghaus & Partner (Ibbenbüren) mit dem 1. Preis ausgezeichnet und die Planungsleistungen nach erfolgreicher Verhandlung im Rahmen des VgV-Verfahrens vergeben. Die Arbeit überzeugt durch eine streng geordnete Fassade, die den Baukörper zu einem Volumen zusammen bindet. Maßstab und Rhythmus der Fassade ermöglichen eine maximale Flexibilität der Innenraumnutzung, sodass eine hohe Drittverwendungsfähigkeit gewährleistet wird. Positiv wird zudem hervorgehoben, dass die Schmalseiten des Gebäudes nicht verbaut sind, sodass attraktive Einzelbüros entstehen können. Die transparente Gestalt der obersten Etage steigert die Attraktivität

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Erstellung eines integrierten gemeindlichen Entwicklungskonzeptes (IGEK) für die Stadt Leuna durch Niemann + Steege.

 

 

Ziel des integrierten gemeindlichen Entwicklungskonzeptes (IGEK) ist es, im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes, Anpassungserfordernisse und Anpassungsstrategien in allen Bereichen der kommunalen Entwicklung aufzuzeigen, die durch den demografischen und sozioökonomischen Wandel betroffen sind. Im Ergebnis soll das IGEK ein praktikables, auf einen Zeithorizont von etwa 15 Jahren angelegtes Planungsinstrument sein. Es dient als Orientierungshilfe zur Einordnung öffentlicher und privater Planungen und Projekte in den gesamtstädtischen/gemeindlichen Zielrahmen und regionalen Zusammenhang. Zugleich übernimmt das IGEK auch die Funktion eines Steuerungs- und Kontrollinstruments, mit dessen Hilfe überprüft werden kann, in welchem Umfang die gesetzten Ziele der Stadt- bzw. Gemeindeentwicklung tatsächlich erreicht wurden.

 

 

Niemann+Steege hat das IGEK für die Stadt Leuna (87 qkm) erstellt und das Verfahren für die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchgeführt und betreut. Das IGEK umfasst verschiedene übergeordnete Prinzipien durch einen ressortübergreifenden integrierten Ansatz, eine bedarfsgerechte Anpassung an den demografischen Wandel, interkommunale Kooperation und Nachhaltigkeit. Auf der Basis einer umfangreichen Analyse u.a. für die bundesweit größte erhaltene Gartenstadt in unmittelbarer Nähe zu einem der bedeutendsten Industrie-Standorte der chemischen Industrie und immissionsrelevanten Verkehrswegen sowie unter besonderer Beachtung der einzelnen Ortschaften wurden detaillierte Handlungsempfehlungen formuliert.

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Zum zeitgenössischen Thema "Waterfront" entwickelte Frau Prof. Dr. Beate Niemann die englischsprachige Publikation "Resilient Urban Waterfront", in der umfangreiche wissenschaftliche Recherchen zum Umgang mit Waterfront-Transformationen und Revitalisierungen aufgezeigt werden.

 

 

"Welche Ansätze und Strategien verfolgt die Stadtentwicklung, um zeitgenössischen Herausforderungen der zukünftigen Entwicklung urbaner Waterfronten entgegen zu treten?", ist eine der vordergründigen Fragenstellungen der erschienenen Publikation "Resilient Urban Waterfront".

 

 

Als ein Ergebnis ihrer vielfältigen internationalen Forschungen zum Thema "Waterfront", zeigt Frau Prof. Dr. Beate Niemann in dieser Publikation ihre Recherchen zum Umgang mit der Waterfront-Transformation und -Revitalisierung auf. Spezifische Waterfront-Entwicklungen in Nordamerika, Australien und Europa betten die Untersuchungen in einen internationalen Kontext ein und ermöglichen die Vergleichbarkeit untereinander.

 

 

Das Zusammenspiel von theoretischem und design-orientiertem Ansatz zeichnet so ein vielschichtiges Bild, das einen zeitgenössischen Beitrag zum derzeitigen wissenschaftlichen Diskurs liefert, der neben einer städtebaulichen auch eine hohe kulturelle, soziale, wirtschaftliche, politische und ökologische Relevanz hat. Neue Visionen zeigen Zukunftsaussichten zwischen Raum und Gesellschaft, stets unter Berücksichtigung variierender Dynamiken eines jeden Ortes und daraus entwickelter Planungsmethoden.

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Durchführung und Betreuung des Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans "Kai 6 / Westlich Limesstraße" in Stockstadt a.M. durch Niemann + Steege.

 

 

Der Rat der Marktgemeinde Stockstadt a.M. hat mit dem Aufstellungsbeschluss über den Bebauungsplan „Kai 6 / Westlich Limesstraße“ seine Absicht für eine nachhaltige Entwicklung der Umschlagsstelle Stockstadt erklärt, die in einem räumlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem gewerblich-industriell genutzten Hafen in Aschaffenburg steht.

 

 

Mit dem Bebauungsplan „Kai 6 / Westlich Limesstraße“ soll die bauplanungsrechtliche Grundlage für die Weiterentwicklung und die dauerhafte Sicherung von Nutzungen im Plangebiet entsprechend der Zielstellung des Regionalplans, den Hafenstandort in Aschaffenburg und die Umschlagstelle Stockstadt zu einem modernen Güterverkehrszentrum auszubauen, geschaffen werden.

 

 

Es handelt sich bei der nun erfolgenden Bauleitplanung aufgrund der bereits früher erfolgten Planfeststellungen i.S.d. Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und Wasserstraßengesetzes (WaStG) um eine bauplanungsrechtliche „Abrundung“, in dessen Rahmen die zulässige Art und das zulässige Maß für künftige Entwicklungen verbindlich geregelt werden sollen, um städtebauliche Fehlentwicklungen vorzubeugen.

 

 

Anlass für die Aufstellung eines Bebauungsplans bietet im vorliegenden Fall insbesondere das allgemeine Gebot der Schaffung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse bei gleichzeitiger Sicherung des Hafenbetriebes sowie dessen Gewährleistung für die Zukunft einschließlich der Sicherung von Entwicklungsmöglichkeiten, insbesondere im Hinblick auf zukünftige mögliche Nutzungsänderungen, z. B. ausgelöst durch politische Entscheidungen zum „Kohleausstieg“.

 

 

Es besteht daher die Absicht in dem Bebauungsplan ein sonstiges Sondergebiet gemäß § 11 BauNVO mit der Zweckbestimmung Hafengebiet festzusetzen, das die bauplanungsrechtliche Grundlage für die Sicherung und ggf. Ansiedlung „hafentypischer“ Gewerbe- und Industriebetriebe im Einklang mit den übrigen Belangen, insbesondere der Bevölkerung und der Umwelt, bietet.

 

 

Niemann + Steege führt das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans durch.

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