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Veröffentlichung
Neues Leben auf alten Flächen


Im Rahmen des Beitrags von Dr. Beate Niemann ‚Neues Leben auf alten Flächen: Das Glashüttengelände in Düsseldorf‘ zur Nachnutzung von Industriebrachen stellt sie heraus, dass ein öffentliches Werkstattverfahren die intensive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und der enge Kontakt aller Verfahrensbeteiligten mit der Öffentlichkeit vor Ort zur Vorbereitung der Nachnutzung von Industriebrachen die Qualität der Planung verbessert und die öffentliche Akzeptanz der Planung erhöht. Die Entscheidung für den besten Entwurf beruht auf der Kenntnis der im Verfahrensverlauf aus der Öffentlichkeit heraus artikulierten Belange sowie deren Äußerungen zu relevanten Entwurfselementen.  Diese besondere Art der Rückkopplung erlaubt ein ‚Nachjustieren‘ der Planungsaufgabe, wie dies im anonymen Wettbewerbsverfahren nicht möglich ist. Als besondere Herausforderung bei dieser besonderen Art des öffentlichen Wettbewerbsverfahrens bleibt, eine große gestalterische Vielfalt der einzelnen Beiträge zu fördern und im Gegenzug zu vermeiden, dass sich die Entwürfe immer mehr aneinander angleichen. Dies kann am besten durch eine engagierte und kompetente Begleitung durch die Empfehlungskommission erreicht werden. Ebenso ist es von großer Bedeutung, durch eine grundsätzlich von jedermann nachvollziehbare sorgfältige Vorprüfung anhand von definierten Kriterien eine Gleichbehandlung der verschiedenen Ansätze im Verfahren trotz der aufgehobenen Anonymität ihrer Autoren sicherzustellen.

 

Insbesondere auch im Hinblick auf diese zuletzt genannten Aspekte stellt ein öffentliches Werkstattverfahren hohe Anforderungen an die Auslobung und die das Verfahren begleitenden Fachleute. Aber gerade die enge Begleitung – in gewissem Sinn die Kontrolle – der Arbeit der Auslobung wie auch der teilnehmenden Teams durch die Öffentlichkeit gibt Gewähr dafür, dass diese immer besser erfüllt werden und, auf lange Sicht, das Bewusstsein für die Qualität und Nachhaltigkeit städtebaulicher Planung in der Öffentlichkeit gestärkt und entwickelt wird.

© NIEMANN+STEEGE+

Im Rahmen des Beitrags von Dr. Beate Niemann ‚Neues Leben auf alten Flächen: Das Glashüttengelände in Düsseldorf‘ zur Nachnutzung von Industriebrachen stellt sie heraus, dass ein öffentliches Werkstattverfahren die intensive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und der enge Kontakt aller Verfahrensbeteiligten mit der Öffentlichkeit vor Ort zur Vorbereitung der Nachnutzung von Industriebrachen die Qualität der Planung verbessert und die öffentliche Akzeptanz der Planung erhöht. Die Entscheidung für den besten Entwurf beruht auf der Kenntnis der im Verfahrensverlauf aus der Öffentlichkeit heraus artikulierten Belange sowie deren Äußerungen zu relevanten Entwurfselementen.  Diese besondere Art der Rückkopplung erlaubt ein ‚Nachjustieren‘ der Planungsaufgabe, wie dies im anonymen Wettbewerbsverfahren nicht möglich ist. Als besondere Herausforderung bei dieser besonderen Art des öffentlichen Wettbewerbsverfahrens bleibt, eine große gestalterische Vielfalt der einzelnen Beiträge zu fördern und im Gegenzug zu vermeiden, dass sich die Entwürfe immer mehr aneinander angleichen. Dies kann am besten durch eine engagierte und kompetente Begleitung durch die Empfehlungskommission erreicht werden. Ebenso ist es von großer Bedeutung, durch eine grundsätzlich von jedermann nachvollziehbare sorgfältige Vorprüfung anhand von definierten Kriterien eine Gleichbehandlung der verschiedenen Ansätze im Verfahren trotz der aufgehobenen Anonymität ihrer Autoren sicherzustellen.

 

Insbesondere auch im Hinblick auf diese zuletzt genannten Aspekte stellt ein öffentliches Werkstattverfahren hohe Anforderungen an die Auslobung und die das Verfahren begleitenden Fachleute. Aber gerade die enge Begleitung – in gewissem Sinn die Kontrolle – der Arbeit der Auslobung wie auch der teilnehmenden Teams durch die Öffentlichkeit gibt Gewähr dafür, dass diese immer besser erfüllt werden und, auf lange Sicht, das Bewusstsein für die Qualität und Nachhaltigkeit städtebaulicher Planung in der Öffentlichkeit gestärkt und entwickelt wird.