Aktuelles

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Vortrag
San Sebastian, Spanien


Bauten, die sich durch eine offensichtlich spürbare künstlerische Radikalität auszeichnen, sind oft zu beliebten Identitätsträgern geworden, die das positive Image von Städten und Regionen unterstützen. Dabei kann die Frage aufgeworfen werden, ob ihre spezifische Gestaltung, die als Grund für ihren Erfolg in der Öffentlichkeit gilt, neue spezifische Merkmale oder Regeln einführt, die ihrer architektonischen Wirkung zugrunde liegen. Oder sind es im Gegenteil ähnliche Wirkungen, die jedem Gebäude innewohnen, das als wichtig angesehen wird und das Publikum fasziniert, auch aus früheren Epochen.

 

In ihrem Vortrag ‚Open wholeness: Architecture as an identity carrier of cities and regions‘ in San Sebastian, Donostia/Spain setzt sich Dr. Beate Niemann mit ausgewählten zeitgenössischen Gebäuden auseinander im Hinblick auf bestimmte formale Elemente und künstlerische Ziele. Dabei werden die Gebäude auf ihre haptischen Qualitäten, räumlichen und semantischen Strukturen sowie auf ihre Beziehung und Bedeutung zu ihrem städtischen Kontext hin untersucht. Eine vergleichende Analyse ermöglicht es, spezifische Merkmale oder Ähnlichkeiten hervorzuheben und diese mit traditionellen Tendenzen der Architekturgeschichte in Beziehung zu setzen.

 

Die Fähigkeit, gegensätzliche und sonst unvereinbare Elemente miteinander in Beziehung zu setzen, erlaubt es, Brüche im Stadtgefüge weniger als Bedrohung der künstlerischen Unversehrtheit zu betrachten, sondern vielmehr als Chance, neue Installationen zu entwickeln, die den Geisteszustand ihrer Zeit zum Ausdruck bringen. Robuste räumliche Strukturen und ästhetische Autonomie können zusammen mit bestimmten Regeln und definierten Typologien ein effizienter Nährboden für nachhaltige Entwicklungen sein, sofern sie die Herausforderungen der zeitgenössischen Stadt umfassen. Dr. Beate Niemann arbeitet heraus, dass das Streben nach einer offenen Ganzheit ein gemeinsames Merkmal vieler erfolgreicher Projekte ist. Deshalb sind aus ihrer Sicht Ganzheitsvorstellungen zu entwickeln, die offen für Veränderungen sind und nicht mehr statisch, sondern dynamisch und spannungsreich sind.

© Miguel Angel Garcia

Bauten, die sich durch eine offensichtlich spürbare künstlerische Radikalität auszeichnen, sind oft zu beliebten Identitätsträgern geworden, die das positive Image von Städten und Regionen unterstützen. Dabei kann die Frage aufgeworfen werden, ob ihre spezifische Gestaltung, die als Grund für ihren Erfolg in der Öffentlichkeit gilt, neue spezifische Merkmale oder Regeln einführt, die ihrer architektonischen Wirkung zugrunde liegen. Oder sind es im Gegenteil ähnliche Wirkungen, die jedem Gebäude innewohnen, das als wichtig angesehen wird und das Publikum fasziniert, auch aus früheren Epochen.

 

In ihrem Vortrag ‚Open wholeness: Architecture as an identity carrier of cities and regions‘ in San Sebastian, Donostia/Spain setzt sich Dr. Beate Niemann mit ausgewählten zeitgenössischen Gebäuden auseinander im Hinblick auf bestimmte formale Elemente und künstlerische Ziele. Dabei werden die Gebäude auf ihre haptischen Qualitäten, räumlichen und semantischen Strukturen sowie auf ihre Beziehung und Bedeutung zu ihrem städtischen Kontext hin untersucht. Eine vergleichende Analyse ermöglicht es, spezifische Merkmale oder Ähnlichkeiten hervorzuheben und diese mit traditionellen Tendenzen der Architekturgeschichte in Beziehung zu setzen.

 

Die Fähigkeit, gegensätzliche und sonst unvereinbare Elemente miteinander in Beziehung zu setzen, erlaubt es, Brüche im Stadtgefüge weniger als Bedrohung der künstlerischen Unversehrtheit zu betrachten, sondern vielmehr als Chance, neue Installationen zu entwickeln, die den Geisteszustand ihrer Zeit zum Ausdruck bringen. Robuste räumliche Strukturen und ästhetische Autonomie können zusammen mit bestimmten Regeln und definierten Typologien ein effizienter Nährboden für nachhaltige Entwicklungen sein, sofern sie die Herausforderungen der zeitgenössischen Stadt umfassen. Dr. Beate Niemann arbeitet heraus, dass das Streben nach einer offenen Ganzheit ein gemeinsames Merkmal vieler erfolgreicher Projekte ist. Deshalb sind aus ihrer Sicht Ganzheitsvorstellungen zu entwickeln, die offen für Veränderungen sind und nicht mehr statisch, sondern dynamisch und spannungsreich sind.