Aktuelles

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Vortrag
Zeche Zollverein Essen


Die zeitgenössische Stadt ist durch ihren unentwegten Wandel gekennzeichnet: Wachstums- und Schrumpfungsvorgänge verändern die Stadtlandschaft. Infolge der Implementierung ‚ortloser‘ Immobilienprojekte entstehen Städte ohne Eigenschaften. In ihrem Vortrag ‚Urbane RaumStrategien – Kernthesen des strategischen Entwerfens im Kontext der zeitgenössischen Stadt‘ im Rahmen der Konferenz ‚Change for stability: Lifecycles of cities and regions‘ in der Zeche Zollverein, Essen, geht Dr. Niemann insbesondere der Frage nach, inwieweit städtebauliche Planung die Dynamik des Wandels anerkennen und gleichzeitig neue taugliche Konzepte der Steuerung von Entwicklungen umsetzen muss. Vor dem Hintergrund der Flexibilisierung städtebaulicher Regelwerke können in die Zukunft gerichtete städtebauliche Planungen im kleinen und großen Maßstab nicht mehr von der Gestalt des gebauten Objekts – als Einzelhaus oder Ensemble – ausgehen. Es geht ihrer Auffassung nach vielmehr darum, die Zwischenräume der Gebäude zu gestalten und somit Kohärenz zwischen ihnen herzustellen.  Strategisches Entwerfen berücksichtigt Unwägbarkeiten und ermöglicht es trotzdem, den Raum zu artikulieren und als tragfähiges Gerüst zu verstehen, welches verschiedene Transformationspotenziale beinhaltet.

© August Fischer

Die zeitgenössische Stadt ist durch ihren unentwegten Wandel gekennzeichnet: Wachstums- und Schrumpfungsvorgänge verändern die Stadtlandschaft. Infolge der Implementierung ‚ortloser‘ Immobilienprojekte entstehen Städte ohne Eigenschaften. In ihrem Vortrag ‚Urbane RaumStrategien – Kernthesen des strategischen Entwerfens im Kontext der zeitgenössischen Stadt‘ im Rahmen der Konferenz ‚Change for stability: Lifecycles of cities and regions‘ in der Zeche Zollverein, Essen, geht Dr. Niemann insbesondere der Frage nach, inwieweit städtebauliche Planung die Dynamik des Wandels anerkennen und gleichzeitig neue taugliche Konzepte der Steuerung von Entwicklungen umsetzen muss. Vor dem Hintergrund der Flexibilisierung städtebaulicher Regelwerke können in die Zukunft gerichtete städtebauliche Planungen im kleinen und großen Maßstab nicht mehr von der Gestalt des gebauten Objekts – als Einzelhaus oder Ensemble – ausgehen. Es geht ihrer Auffassung nach vielmehr darum, die Zwischenräume der Gebäude zu gestalten und somit Kohärenz zwischen ihnen herzustellen.  Strategisches Entwerfen berücksichtigt Unwägbarkeiten und ermöglicht es trotzdem, den Raum zu artikulieren und als tragfähiges Gerüst zu verstehen, welches verschiedene Transformationspotenziale beinhaltet.