Aktuelles

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Vortrag
Technische Universität Wien, Österreich


Die europäische Stadt hat eine Geschichte, die von architektonischen Anpassungen an sich verändernde soziale, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen geprägt ist. In Zeiten eines kontinuierlichen Wandels städtischer Strukturen in Bezug auf Wachstum und Schrumpfung, Zersiedelung und kompakte Stadt, Anpassung und Individualität, ist die einzige Möglichkeit für Planer, auf die sich ständig ändernden Parameter zu reagieren, ein strategischer Entwurfsansatz, der gemeinsame Prinzipien beinhaltet.

 

Betrachtet man die Fälle, die sich als erfolgreich erwiesen haben, so stößt man auf traditionelle europäische Städte mit noch vorhandenen historischen Strukturen, wie Barcelona, Paris oder Amsterdam, die immer noch geeignet erscheinen, zeitgenössische Anforderungen zu erfüllen. Ihre Fähigkeit, Gebiete umzugestalten und sogar sehr spezifische architektonische Objekte einzubeziehen, basiert auf einem stabilen, bestehenden Rahmen, der ihre Flexibilität demonstriert, ohne den Ganzheitscharakter des gesamten Systems aufzugeben. Auf diese Weise sind sie in der Lage, kontinuierlich eine lebendige Urbanität zu erzeugen und dabei die zeitlichen Veränderungen der Stadt mitzumachen. Die Städte haben im Grunde zwei gleichzeitige Eigenschaften: Offenheit für das Neue und Unerwartete und gleichzeitig Stabilität – oder Ganzheitlichkeit – des bestehenden Kontextes.

 

In ihrem Vortrag ‚Open wholeness in the future European city‘ in Wien, Österreich, hat Prof. Dr. Beate Niemann sich mit folgenden Fragen auseinandergesetzt: Kann die traditionelle europäische Stadt ein Vorbild für alle zukünftigen nachhaltigen Städte im Allgemeinen sein und wenn ja, sind spezifische Merkmale erkennbar, die auf andere Städte oder geplante neue Städte übertragen werden können. Was genau macht Urbanität aus und wie muss urbane Architektur beschaffen sein, um langfristige Nachhaltigkeit zu sichern?

© Martin Junius

Die europäische Stadt hat eine Geschichte, die von architektonischen Anpassungen an sich verändernde soziale, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen geprägt ist. In Zeiten eines kontinuierlichen Wandels städtischer Strukturen in Bezug auf Wachstum und Schrumpfung, Zersiedelung und kompakte Stadt, Anpassung und Individualität, ist die einzige Möglichkeit für Planer, auf die sich ständig ändernden Parameter zu reagieren, ein strategischer Entwurfsansatz, der gemeinsame Prinzipien beinhaltet.

 

Betrachtet man die Fälle, die sich als erfolgreich erwiesen haben, so stößt man auf traditionelle europäische Städte mit noch vorhandenen historischen Strukturen, wie Barcelona, Paris oder Amsterdam, die immer noch geeignet erscheinen, zeitgenössische Anforderungen zu erfüllen. Ihre Fähigkeit, Gebiete umzugestalten und sogar sehr spezifische architektonische Objekte einzubeziehen, basiert auf einem stabilen, bestehenden Rahmen, der ihre Flexibilität demonstriert, ohne den Ganzheitscharakter des gesamten Systems aufzugeben. Auf diese Weise sind sie in der Lage, kontinuierlich eine lebendige Urbanität zu erzeugen und dabei die zeitlichen Veränderungen der Stadt mitzumachen. Die Städte haben im Grunde zwei gleichzeitige Eigenschaften: Offenheit für das Neue und Unerwartete und gleichzeitig Stabilität – oder Ganzheitlichkeit – des bestehenden Kontextes.

 

In ihrem Vortrag ‚Open wholeness in the future European city‘ in Wien, Österreich, hat Prof. Dr. Beate Niemann sich mit folgenden Fragen auseinandergesetzt: Kann die traditionelle europäische Stadt ein Vorbild für alle zukünftigen nachhaltigen Städte im Allgemeinen sein und wenn ja, sind spezifische Merkmale erkennbar, die auf andere Städte oder geplante neue Städte übertragen werden können. Was genau macht Urbanität aus und wie muss urbane Architektur beschaffen sein, um langfristige Nachhaltigkeit zu sichern?